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  • Los ohne Plan – Lass mal JEMAND anderen entscheiden

    Los ohne Plan – Lass mal JEMAND anderen entscheiden

    Du hast einen freien Nachmittag, aber eigentlich keine Ahnung, was du machen sollst?

    Dann mach daraus eine Challenge.

    Die Regeln

    Für diese Challenge brauchst du eigentlich nur zwei Dinge:

    • Spontanität
    • ein bisschen Mut

    Deine Aufgabe: Geh raus und frag fremde Menschen, was du heute machen sollst.

    Nicht Google. Nicht Instagram. Nicht deine Freunde.

    Fremde Menschen.

    Die Antwort ist deine nächste Aufgabe.

    Und dann?

    Mach das, was dir empfohlen wurde.

    Wenn dir jemand sagt, du sollst in einen bestimmten Park gehen – geh dorthin.

    Wenn jemand ein Café empfiehlt – probier es aus.

    Wenn jemand sagt, du sollst einfach eine bestimmte Straße entlanglaufen – mach genau das.

    Und wenn du dort angekommen bist, fragst du wieder jemanden:

    „Was soll ich als Nächstes machen?“

    So entsteht dein Nachmittag Schritt für Schritt – ohne vorher zu wissen, wo du am Ende landest.

    Die wichtigste Regel: Kein Handy

    Das Handy bleibt während der Challenge zu Hause.

    Kein Google Maps.
    Keine Suche nach „coolen Aktivitäten“.
    Kein Instagram.
    Keine Bewertungen.
    Keine Navigation.

    Wenn du dich verläufst, frag jemanden.

    Wenn dir langweilig wird, frag jemanden.

    Wenn du nicht weißt, wohin, frag jemanden.

    Genau darum geht es.

    Warum?

    Wir sind es gewohnt, für alles sofort eine Antwort zu haben.

    Was kann man heute machen? Google.

    Wo ist der nächste gute Ort? Google Maps.

    Was ist hier interessant? Instagram.

    Diese Challenge dreht das Ganze um.

    Du überlässt deinen Nachmittag nicht einem Algorithmus, sondern anderen Menschen.

    Und vielleicht bekommst du dadurch eine Idee, auf die du selbst niemals gekommen wärst.

    Traust du dich?

    Mach die Challenge am Wochenende oder an einem freien Nachmittag.

    Setz dir ein kleines Budget, zum Beispiel 10 €, und schau, wie weit du damit kommst.

    Am Ende kannst du dich fragen:

    Was war die beste Empfehlung?
    Welche Person hat dich am meisten überrascht?
    Und hättest du diesen Nachmittag genauso erlebt, wenn du dein Handy dabeigehabt hättest?

    Vielleicht ist genau das der Sinn der Challenge:

    Nicht zu wissen, was als Nächstes kommt.

  • Picknicken im Park

    Picknicken im Park

    Es gibt diese Tage, an denen man feststellt, dass man seit drei Stunden auf dem Sofa sitzt und inzwischen sehr genau weiß, was irgendein völlig fremder Mensch zum Frühstück gegessen hat. Höchste Zeit also, das Handy wegzulegen und etwas in der realen Welt zu tun: echte Menschen treffen.

    Ein Picknick im Park ist dafür ziemlich ideal. Es kostet nicht viel, niemand muss reservieren, und falls die Gespräche kurz stocken, kann man immer noch so tun, als würde man sehr interessiert eine Ente beobachten.

    Schreib deinen Freundinnen und Freunden ein paar Tage vorher und mach den Plan möglichst einfach: Park, Decke, Essen, fertig.

    Jede Person bringt etwas mit: Obst, Getränke etwas Herzhaftes und einer übernimmt den Nachtisch. Und dann kommt der entscheidende Teil: Handys aus oder zumindest weg. Nicht auf dem Schoß, nicht neben dem Picknickkorb und auch nicht „nur ganz kurz für ein Foto“. Legt sie gesammelt in eine Tasche.

    Niemand erwartet, dass du für ein Picknick plötzlich Sternekoch wirst. Selbst gemacht heißt nicht automatisch, dass du sechs Stunden lang Teig falten musst.

    Hier ein paar Ideen: Wraps sind perfekt. Einfach mit Frischkäse, Salat, Käse, Gurke oder gebratenem Gemüse füllen, zusammenrollen und in kleine Stücke schneiden.

    Auch gut: Mini-Sandwiches, Blätterteigschnecken, Nudelsalat oder Gemüsesticks mit Dip. Für die gesunde Fraktion gibt es Erdbeeren, Trauben, Melone oder Apfelstücke. Für die anderen Muffins, Kekse oder Bananenbrot als Nachtisch.

    Wasser geht immer, Wasser mit Minze und Zitrone sieht aber deutlich engagierter aus. Selbst gemachter Eistee oder Saftschorle kommen richtig gut an.

    Sucht euch eine Wiese mit etwas Schatten, genügend Platz und möglichst wenig Fußballverkehr. Außer man möchte beim dritten Sandwich von einem Ball getroffen werden.

    Eine große Decke reicht meistens aus. Kissen sind Luxus, aber angenehmer Luxus. Sonnencreme ist Pflicht, denn „Ich werde nie rot“ ist einer der ältesten Sätze vor einem Sonnenbrand.

    Ihr könnt Karten spielen, Frisbee werfen oder ein kleines Brettspiel mitnehmen. Auch „Wer würde eher?“ oder ein selbst ausgedachtes Quiz können gute Gespräche anregen.Ihr könnt auch Bücher, Zeitschriften oder Skizzenhefte mitbringen. Dann kann jede Person zwischendurch lesen, malen oder schreiben. Ganz analog. Mit Papier. Wie damals.

    Es geht nicht darum, einen perfekten Nachmittag zu produzieren. Es geht darum, draußen zu sitzen, gemeinsam zu essen und für ein paar Stunden nicht auf einen Bildschirm zu starren.

    Also: Decke einpacken, Snacks vorbereiten, Freunde einsammeln und ab in den Park.

    Mach mal aus. Die echten Geschichten passieren sowieso draußen.

    Noch keine Idee, was du offline unternehmen kannst? Schau mal bei Rausgegangen Köln vorbei – dort findest du aktuelle Events, Märkte und andere Unternehmungen in Köln.


    TIPP

    Du warst noch nie im Volksgarten in der Südstadt? Wird höchste Zeit! Eignet sich auch perfekt für ein Picknick mit Friends. Hier kommst du zum Volksgarten.

    Hier noch ein paar Rezept Ideen für dein Picknick: Schnelle & einfache Rezepte zum mitnehmen.